Dr. Moshé Feldenkrais

Geb. 1904 in Russland, wanderte Moshé Feldenkrais als 14-Jähriger nach Palästina aus.
Ende der 20er Jahre ging er nach Paris. Er wurde Ingenieur und Physiker und beschäftigte sich daneben mit asiatischen Kampfkünsten.
Aufgrund einer Knieverletzung setzte er sich mit Bewegung und Bewegungsentwicklung auseinander. Dabei nutzte er seine Kenntnisse aus der Physik und als Judo-Meister, um herauszufinden, wie sich der menschliche Körper möglichst effektiv im Feld der Schwerkraft organisieren kann.
Unter Einbeziehung der neuesten Erkenntnisse aus Neurologie, Anatomie, Neurophysiologie und Psychologie entwickelte er seinen ganz eigenen Ansatz.
Während des zweiten Weltkrieges, in England, begann er sein Wissen weiter zu vermitteln und unterrichtete dann in Israel und in den USA.
Moshé Feldenkrais hat mit Menschen jeden Alters gearbeitet. Darunter waren Menschen mit Behinderungen (nach Schlaganfall, mit Cerebralparese) genauso wie herausragende Persönlichkeiten aus Politik (David Ben Gurion), Musik (Yehudi Menuhin) und Theater (Habima-Theater, Peter Brook).
Moshé Feldenkrais starb 1984 in Tel Aviv.

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